Spielfeld/er

Grösse und Abmessung

Ein wichtiges Thema ist die Begrenzung des Spielfeldes. Bei Wettbewerben werden rechteckige Flächen abgesteckt, die mindestens  12 x 3 m Seitenlänge haben müssen. Das Spiel soll in diesen Feldern durchgeführt werden, die Kugeln werden aber meistens noch als gültig akzeptiert, wenn sie in die unmittelbar angrenzenden Felder laufen. Alle anderen Flächen sind unerlaubtes Gelände, und Kugeln, die dorthin rollen, werden für ungültig erklärt. 


Bei Freundschaftsspielen gibt es keine begrenzten Felder. Dennoch besteht die Notwendigkeit, die absoluten Grenzen zwischen erlaubtem und unerlaubtem Gelände klar zu ziehen. Üblich ist, Kugeln, die künstliche Bauwerke (Mauern, Gartenbänke usw.) berühren oder die in Blumenrabatten oder unter Büsche laufen, als ungültig ("tot") zu erklären. Hingegen wird es meistens toleriert, dass Kugeln Bäume oder deren Holzstützen berühren; sie bleiben dann gültig, auch wenn ihre Richtung sich durch den Aufprall geändert hat.

offizielles Pétanque-Spielfeld

Ein offizielles Pétanque-Spielfeld muss flach und hindernisfrei sein, damit die Kugeln ungehindert rollen können. Die Internationalen Pétanque-Regeln (FIPJP) schreiben je nach Wettbewerbsart unterschiedliche Mindestmasse vor.


Offizielle Abmessungen

  • Nationale & Internationale Meisterschaften: Mindestens 15 Meter Länge und 4 Meter Breite.
  • Übrige offizielle Turniere: Mindestens 12 Meter Länge und 3 Meter Breite.
  • Freizeitspiel: Keine festen Regeln, oft reichen Flächen von etwa 10 x 3 Metern.


Wichtige Zonen und Abstände im Spiel

  • Abwurfkreis: Der Kreis hat einen Innendurchmesser von 35 bis 50 Zentimetern. Er muss mindestens 1 Meter von jeglichen Hindernissen oder anderen Spielfeldbegrenzungen entfernt sein.
  • Zielkugel (Schweinchen): Die kleine Holzkugel muss vom Abwurfkreis aus in einer Distanz zwischen 6 und 10 Metern landen (für Erwachsene). Sie muss zudem mindestens 1 Meter von jedem Hindernis und der Aus-Linie entfernt liegen.


Beschaffenheit des Untergrunds

  • Material: Typisch ist ein Aufbau aus einer festen Tragschicht und einer Deckschicht aus Kies, Splitt oder Mergel (Körnung meist 0/5 bis 2/8 mm).
  • Härte: Der Boden sollte kompakt, aber nicht asphaltiert oder betoniert sein, damit die schweren Stahlkugeln beim Aufprall leicht federn und Spuren hinterlassen.